Presse-Information
 


Nr. 08/2017

"Reisen ist der schönste Weg, seinen Vorurteilen Lebewohl zu sagen."*

Zum Ferienbeginn: Wer dem ‚Neuen' und ‚Anderen' offen und unvoreingenommen begegnet, findet Verbindendes und Bereicherndes für den interkulturellen Austausch

Seefeld, 19.06.2017 - Zum Beginn der Sommerferien in einigen deutschen Bundesländern erinnert der Studienkreis für Tourismus und Entwicklung an die vielfältigen Chancen und Möglichkeiten des Reisens. In diesem Verständnis sollte Reisen als Gelegenheit verstanden werden, andere Kulturen, Religionen und Lebensweisen aus nächster Nähe zu erleben - Wissen, Verständnis und Empathie dafür zu entwickeln.

Claudia Mitteneder, Geschäftsführerin des Studienkreises: "Wer in den nächsten Wochen im In- und Ausland als Urlauber unterwegs ist, sucht zunächst Entspannung und eine Auszeit vom Alltag. Die Verfügbarkeit von freier Zeit ermöglicht es darüber hinaus, die bereisten Länder und Kulturen unvoreingenommen kennenzulernen. Hierin sieht der Studienkreis ein ganz zentrales Element des Tourismus: sich begegnen, die Lebensweise des Anderen zu erfragen und in Beziehung zu seinen eigenen kulturellen Eigenheiten setzen. Diese Form des Zusammenkommens ist der beste Schutz vor Intoleranz, Geringschätzung oder gar Rassismus. So gesehen kann Tourismus dazu beitragen, gegenseitiges Verstehen und interkulturelles Verständnis zu ermöglichen. Und vielleicht wird die Welt dadurch sogar ein wenig besser …"

"Der Studienkreis für Tourismus und Entwicklung ermutigt Reisende, einen Blick hinter die Kulissen der Ferien- und Urlaubsindustrie zu werfen, nach der Lebenssituation der Menschen zu fragen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den kulturellen Ausdrucksformen zu finden.

Neben der Entdeckung von Natur und Brauchtum sollte jede Reise die Touristen dabei unterstützen, ein authentisches und lebensnahes Bild des bereisten Landes, der praktizierten Religionen sowie des Selbstverständnisses der Bevölkerung zu entwickeln. Voraussetzung dafür ist eine Begegnung auf Augenhöhe, die von Respekt und Wertschätzung geprägt ist. Mitteneder: "Es ist ganz gleich, ob die Menschen den Urlaub am Strand, auf Trekking-Tour oder als Studienreisende verbringen. Überall wartet Neues, Spannendes und Bereicherndes, das die Touristen - neben den klassischen Urlaubsandenken - als Impuls für die eigene Weiterbildung wieder mit nach Hause nehmen können."

*Khalid Chergui: Sozialarbeiter, freier Journalist



Der Studienkreis für Tourismus und Entwicklung beschäftigt sich mit entwicklungsbezogener Informations- und Bildungsarbeit im Tourismus. In diesem Zusammenhang gibt er Publikationen heraus, führt internationale Wettbewerbe durch, veranstaltet Aus- und Fortbildungsseminare für im Tourismus Beschäftigte, ist in den Bereichen Tourismusforschung und -beratung tätig und beteiligt sich am Dialog über Fragen touristischer Entwicklung.

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