Presse-Information
 


Nr. 09/2017

TO DO! 2018: Renommierter Wettbewerb geht in die 23. Runde Studienkreis für Tourismus und Entwicklung schreibt auch in diesem Jahr internationalen Projektwettbewerb aus, Einreichungen bis Ende August möglich


Seefeld, 14.07.2017 - Der Studienkreis für Tourismus und Entwicklung hat zum 23. Mal den TO DO! - Internationaler Wettbewerb sozialverantwortlicher Tourismus (Projektwettbewerb) ausgeschrieben. Einreichungen können bis Ende August vorgelegt werden.

Seit 1995 können sich beim TO DO! bestehende Projekte, Angebote und Maßnahmen von öffentlichen und privaten Institutionen/Einrichtungen/Unternehmen des Tourismusgewerbes oder juristische/private Personen jährlich bewerben. Die eingereichten Projekte, Angebote und Maßnahmen sollen vor allem die Interessen der lokalen Bevölkerung durch aktive Partizipation bei Planung und Umsetzung in beispielhafter Weise berücksichtigen. Dazu zählen auch faire Entlohnung, Aus- und Weiterbildung, Stärkung der eigenen Kultur sowie Maßnahmen, die zu einer nachhaltigen Tourismusentwicklung beitragen.

"Der Studienkreis hatte den Wettbewerb initiiert, um herausragende Beispiele für tourismusnahe Projekte und Ideen - nicht nur aus Entwicklungs- und Schwellenländern - einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die positiven Potenziale, die der Tourismus im Kontext von gesellschaftlichem und wirtschaftlichem Fortschritt spielen kann, sollen benannt, erläutert und verbreitet werden. Denn: Die Zukunft des Tourismus wird nicht zuletzt davon abhängen, ob er sich in den Zielgebieten in einer sozialverantwortlichen Form entwickelt. Alle TO DO! Preisträger werden nach Auswahl durch eine Jury sowie gutachterlicher Prüfung vor Ort im Rahmen der ITB Berlin im März 2018 ausgezeichnet. Anmeldeschluss ist der 31. August 2017. Unter www.to-do-contest.org sind die Teilnahmebedingungen sowie der Anmeldebogen zu finden (DE und EN).

Gleichzeitig lobt der Studienkreis für Tourismus und Entwicklung zum zweiten Mal den TO DO! Award Human Rights in Tourism aus. Auf Initiative des Studienkreises wurde in enger Abstimmung mit dem Roundtable Human Rights in Tourism dieser Preis konzipiert. Geehrt werden damit Initiativen, Projekte und Personen, die sich in herausragender Weise für den Schutz und die Einhaltung menschenrechtlicher Prinzipien entlang der touristischen Wertschöpfungskette einsetzen. Eine eigene Bewerbung für den Preis ist nicht möglich - die Fachjury wählt durch Marktbeobachtung selbst potenzielle Preisträger aus und bewertet deren Anstrengungen. Die Deutsche UNESCO-Kommission hat erneut die Schirmherrschaft über diesen Preis übernommen.



Kooperationspartner Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Brot für die Welt/Tourism Watch, Deutsche UNESCO-Kommission, forum anders reisen, ITB Berlin, Schweizerische Stiftung für Solidarität im Tourismus, Studiosus Reisen München GmbH Preisgeld Die Schweizerische Stiftung für Solidarität im Tourismus stellt pro Preisträger 5.000 Schweizer Franken zur Verfügung.



Der Studienkreis für Tourismus und Entwicklung beschäftigt sich mit entwicklungsbezogener Informations- und Bildungsarbeit im Tourismus. In diesem Zusammenhang gibt er Publikationen heraus, führt internationale Wettbewerbe durch, veranstaltet Aus- und Fortbildungsseminare für im Tourismus Beschäftigte, ist in den Bereichen Tourismusforschung und -beratung tätig und beteiligt sich am Dialog über Fragen touristischer Entwicklung.

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