SympathieMagazin »Seidenstraße verstehen« aktualisiert

Kirgistan, Tadschikistan, Usbekistan: Das Magazin beleuchtet drei junge unabhängige Staaten in Zentralasien

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Seefeld, 06.06.2023 – Insider und Insiderinnen wissen schon lange, dass sich die drei postsowjetischen Länder Kirgistan, Tadschikistan und Usbekistan als Reiseziele lohnen. Ihre Lage an der ehemaligen Seidenstraße, im Geflecht der alten Handelsrouten zwischen China und dem Mittelmeerraum, macht sie für Reisende, die ihren Fokus auf Geschichte richten, interessant. Im Schmelztiegel der mittelasiatischen Oasenstädte waren schon vor Jahrhunderten bunte Kulturen entstanden, die uns bis heute bezaubern. Grandiose Naturlandschaften in den Gebirgen Tian Shan und Pamir ziehen Abenteuerlustige an, und im Kooperations- und Spannungsfeld der Lebensweisen von Nomaden und Sesshaften ist nicht zuletzt eine äußerst mannigfaltige Alltagskultur entstanden, beispielsweise in den Küchen der Länder, die Reisende in die Teestuben und Garküchen, aber auch in moderne und originelle Fusion-Lokale lockt.

All diese Aspekte und noch viel mehr werden im aktualisierten Heft »Seidenstraße verstehen« beleuchtet. Redakteurin Dagmar Schreiber, fast 30 Jahre in Zentralasien unterwegs, versammelt im Heft Autorinnen und Autoren aus Kirgistan, Tadschikistan, Usbekistan und Deutschland, die uns Einblicke in den Alltag der drei Republiken eröffnen. Geopolitische Entwicklungen zwischen dem Reich der Mitte, Russland, der islamischen Welt und dem Westen, die Wasserproblematik in einem sehr kontinentalen Gebiet, autokratische Strukturen und Zivilgesellschaft, Bevölkerungsentwicklung, Bildung und Migration bilden den allgemeinen Rahmen für Geschichten über das Reisen zu gastfreundlichen Menschen. Schnee in Samarkand, ungewöhnliche Geräusche in einer Jurte, Plow in großen Kesseln, künstlerische Avantgarde in der Wüste, Frauen im Ringen um Selbstbestimmung, Teetrinken und ein Friedensgespräch in einem Pamirhaus – wir werden mitgenommen in eine Welt jenseits unseres Wahrnehmungshorizonts, die uns trotz aller Exotik bekannt vorkommt. Hier leben Menschen mit ähnlichen Wünschen und Sorgen wie wir sie haben, die in Würde leben und ihre Gesellschaften selbst gestalten wollen.

Diese Länder haben auch wirtschaftlich Potential: sie sind rohstoffreich, können als Lieferanten von Gas und seltenen Erden fungieren. Die lang andauernden Corona-Einschränkungen und der anhaltende Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine allerdings wirken für die gerade erst erblühenden Tourismus-Pflänzchen in Zentralasien wie ein Frostschock. Das SympathieMagazin »Seidenstraße verstehen« möchte die Leserinnen und Leser jedoch einladen, eine Reise ins zentralasiatische Morgenland zu wagen, zu Menschen voller Optimismus und Herzlichkeit, Bildungshunger und Aufbruchsstimmung. Im Austausch mit ihnen können wir auch viel über uns selbst lernen.

Tipps für Themen:
S. 20-22: »Great Game« – Neue Runde? – Wie China und andere Global Player ihren Einfluss in der Region verstärken wollen.
S. 44-45: Das MOMA Zentralasiens – Warum das Sawitzki-Museum in Nukus unbedingt einen Besuch wert ist.
S. 54-55: Das Dach der Welt – Der Pamir ist eine der schroffsten Weltgegenden, und gleichzeitig eine der gastfreundlichsten.

Das SympathieMagazin »Seidenstraße verstehen – Kirgistan, Tadschikistan, Usbekistan« wurde unterstützt von:

  • gefördert durch Engagement Global gGmbH mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
  • Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst/Tourism Watch
  • missio – Internationales Katholisches Missionswerk e. V.

Die Redakteurin des Magazins ist Dagmar Schreiber.

Bestellungen per Mail oder im Online-Shop: www.sympathiemagazine.de

Einzelexemplare können für 4,60 € (zzgl. Porto) bestellt werden, ab 50 Exemplare gelten Stückpreise von 2,50 € (zzgl. Versandkosten und MwSt.).

Der Studienkreis für Tourismus und Entwicklung beschäftigt sich mit entwicklungsbezogener Informations- und Bildungsarbeit im Tourismus. In diesem Zusammenhang gibt er Publikationen heraus, führt internationale Wettbewerbe durch, veranstaltet Aus- und Fortbildungsseminare für im Tourismus Beschäftigte, ist in den Bereichen Tourismusforschung und -beratung tätig und beteiligt sich am Dialog über Fragen touristischer Entwicklung.

Pressekontakt
Studienkreis für Tourismus und Entwicklung e. V.
Claudia Mitteneder, Geschäftsführung
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